11. September 2026

NEU: Richters zwiebelring

Es folgt ein Gruß von unserem Bäckermeister Konni zu seiner neusten Kreation:

 

„Hallo liebe Leserinnen und Leser des Backstubengeflüsters,

 

endlich kann ich mich auch mal wieder zu Wort melden. Ich bin ja bekanntlich (oder auch nicht bekanntlich) bei den Altstadtbäckern unter anderem für unsere Produktentwicklung zuständig.

 

Im Sommer haben wir euch ja unsere Grillinge vorgestellt: Im Juni die Feuerstange (von Jakob entwickelt), für den August unser Wurzelbrot gepimpt als WURZEL26 und für den Juli durfte ich etwas komplett neues kreieren. Es resultierte unser leckerer Italiener, der BellaCrosta.Ursprünglich fing die Kreation des BellaCrosta aber ganz anders an, mit einer Idee die ich nicht mehr über Board werfen wollte, davon möchte ich euch erzählen.

Ich hatte letztes Jahr auf einem Seminar eine ganz tolle Aufarbeitungs-Methode gesehen und hatte richtig Bock die auch mal zu machen. Auch alle unsere Bäckerinnen und Bäcker hatten da richtig spaß dran. Es handelt sich dabei um eine Schleif-Methode (schriftlich schwer zu erklären). Mein erstes Rezept auf dem Weg zum BellaCrosta hatte ich mit getrockneten Zwiebel getestet, das war vom Geschmack super, aber uns irgendwie nicht leicht genug für die heißen Sommertage. Im zweiten Test habe ich mit mal ein bisschen mit italienischen Gewürzen probiert. Das war dann genau das Richtige für die heißen Tage. Aber irgendwie hat mich der Test mit den getrockneten Zwiebeln nicht in Ruhe gelassen. Ich habe also weiter getestet und alle die probieren durften mussten eines immer schnell realisieren – das Ding macht süchtig! Uns blieb also nichts anderes übrig als unsere Grilling-Reihe um einen Vierling für die Herbstzeit zu erweitern!

Jetzt wo die Tage kälter und die Suppen mehr werden, ist es der perfekte Zeitpunkt für dieses geile Gebäck. Also wirklich, das macht einfach süchtig. Ich hatte gestern meine siebenjährige Nichte zu Besuch und selbst die konnte nicht mehr damit aufhören und hat gefragt ob sie noch etwas für die Schule mitnehmen kann.

 

Nach dieser „kurzen“ Einleitung jetzt aber mal zum Produkt:

 

Der Zwiebelring besteht zu 85% aus Weizenmehl, wo wir natürlich aus einem großen Teil des Mehls einen Vorteig für das Aroma machen! 15% sind Roggenmehl, weil Roggenmehl einfach mehr Wasser bindet und etwas kräftiger schmeckt. Natürlich ist unser Zwiebelring auch langzeitgeführt, was nicht nur eine große Bedeutung für das Aroma hat, sondern auch für eine sehr gute Bekömmlichkeit sorgt. Dann wären da noch die gekibbelten Zwiebeln. Gekibbelte Zwiebeln sind luftgetrocknete, grobe Zwiebeln (ähnlich wie geraspelt), mit einem sehr vollem süßlich-würzigem Aroma.

 

Wer Zwiebel so noch nicht probiert hat, wird sich wundern wie krass anders und wie viel besser & intensiver die schmecken. Dadurch dass die relativ hell sind, sieht man die im Gebäck kaum, aber man schmeckt sie definitiv und es schmeckt auch 100x intensiver und besser als geröstete Zwiebeln!!

 

Der eigentliche Kracher an dem Zwiebelring ist für mich als Handwerksmeister aber diese sensationelle Optik. Sowas bekommt man halt nur durch echte Handarbeit und ganz viel Liebe zu seinen Produkten hin. Mehr geht nicht!

 

Ich hoffe der Chef lässt mich mal wieder im Backstubengeflüster zu Wort kommen 😀 (ist ja sein Baby). Und bis dahin wünsche ich euch viel Genuss mit dem Zwiebelring.

 

Mit besten Grüßen euer Bäckermeister und Brotversteher Konni

 

 

 

Also ihr habt Konni gehört! Ab in einen von unseren Bäckerläden und Zwiebelring probieren. Den gibt’s immer von Dienstag – Sonntag.