Backstubengeflüster
Zwei meisterhafte Söhne_12.05.2026
Jakob hat mich neulich angemacht, weil ich noch nicht darüber im Backstubengeflüster berichtet habe, dass er jetzt auch Bäckermeister ist. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich auch nie etwas über Jan und seine Meisterkurse geschrieben habe, also hole ich das hiermit nach.
Nach dem Abitur 2017 hat Jan seine Ausbildung zum Bäcker beim Bäcker Happ in Neuhof bei Fulda gemacht. 2022 bis 2023 hat Jan ein Jahr an der Akadamie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim verbracht und dort seinen Bäcker- und Konditormeister gemacht. Im Anschluss hat er dann noch seinen Betriebswirt (HWO) absolviert und somit offiziell seinen Abschluss auf der Meister-Plus-Ebene erreicht, also alles so wie bei mir.
Jakob hat den akademischen Weg gewählt und ein Duales Studium absolviert. Nach der Ausbildung zum Bäcker in der Braaker Mühle bei Hamburg hat er 2025 an der Berufshochschule Hamburg seinen Bachelor of Arts BWA-KMU erfolgreich beendet. Jakob ist somit der erste Akademiker in unserer Familie. Im Frühling 2026 hat er dann seinen Bäckermeister an der ADB Olpe erfolgreich beendet, was mir als Handwerker deutlich mehr zu Herzen geht, sorry!
Jan ist Bäckermeister Nr. 5 und Jakob Bäckermeister Nr. 6 in der Familie Richter und das in der 4. Generation. Die familiäre Linie der Bäckermeister sieht dann so aus:
- Walter Richter, Bäckermeister 1938
- Günter Richter, Bäckermeister 1960
- Dieter Richter, Bäckermeister 1961
- Carsten Richter, Bäckermeister 1994
- Jan Richter, Bäckermeister 2022
- Jakob Richter, Bäckermeister 2026
Wir hoffen natürlich, das dieser Weg erfolgreich weitergeführt wird, aber die Beiden sind auf einem richtig guten Weg, die Altstadtbäcker erfolgreich in die Zukunft zu bringen. Noch einige Jahre mit der Unterstützung von uns Eltern und dann gemeinsam als Brüder.
Da sind wir Eltern schon stolz drauf - vier Generationen sind schon was!
Ich habe nun (natürlich sehr gerne!) meine väterliche Pflicht erfüllt, Euer Bäcker- & Konditormeister Carsten Richter
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Ich habe euch vernachlässigt_06.05.2026
Asche auf mein Haupt!
Ich habe mich seit einem Jahr nicht mehr um das Backstubengeflüster gekümmert, weil sich ja nun Jakob intensiv um unser Marketing kümmert und wir an einer neuen Homepage arbeiten.
Jetzt wurde mir aber deutlich von unseren Söhnen gesagt, dass das Backstubengeflüster meine “Spielwiese” bleibt, also hier bin ich wieder.
Die Reihenfolge ist also Social Media > Jakob, “Backstubengeflüster” > Carsten Richter gemeinsam Projekt “neue” Homepage.
Ich habe verstanden!
Freut euch auf neue Stories aus unserer Bäckerei: “I'll do my best!”,
in diesem Sinne Euer Bäcker- und Konditormeister
Carsten Richter (Der Senior)
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ECKBERT – ein Brötchen mit Charakter und Kante_05.05.2025
Er ist da! Und wir freuen uns riesig, euch unseren Neuzugang in der Brötchenfamilie vorzustellen: ECKBERT
Schon sein Name verrät: Hier kommt keiner von der Stange. ECKBERT ist ein echter Typ. Nicht rund, sondern eckig. Und genau das macht ihn besonders. Denn was zählt, sind nicht die äußeren Ecken – sondern die inneren Werte.
Und davon hat ECKBERT jede Menge:
100 % Weizenmehl – klassisch, ehrlich, gut.
Kochstück für Extra-Saftigkeit
Dank einer besonderen Vorstufe aus Mehl und Wasser bleibt ECKBERT lange frisch und saftig. Das schmeckt man!
Langzeit-Teigführung & Weizenvorteig
Viel Zeit für viel Geschmack – durch lange Reife entwickeln sich feine Aromen, und ECKBERT wird besonders bekömmlich.
Topping mit Charakter
Obenrum trägt ECKBERT eine knackige Mischung aus Hartweizengrieß und selbstgemachtem Paniermehl – hergestellt aus unseren eigenen Retouren. Nachhaltig und clever!
Vegan ist er auch
Für alle, die’s wissen wollen: Ja, ECKBERT kommt ganz ohne tierische Zutaten aus.
Mit Kartoffel drin, aber kein Kartoffelbrötchen
Kartoffelflocken und -granulat machen ihn noch saftiger – aber bitte nicht verwechseln: ECKBERT bleibt ein Weizenbrötchen durch und durch.
Unser Fazit:
ECKBERT ist kein Brötchen für glattgebügelte Durchschnittstypen. Er ist für alle, die Ecken und Kanten zu schätzen wissen – außen rustikal, innen charmant. Und wenn ihr ihn probiert, wisst ihr was wir meinen.
Willkommen in der Familie, ECKBERT!
Beste Grüße aus dem BACK.HAUS euer
Jakob Richter
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Filialleitertreff auf dem Hof Hemme in der Wedemark_25.03.2025
Liebe Kundinnen und Kunden,
wir stellen unseren neuen Regional-Partner vor: Hemme-Milch
Im Namen unserer Altstadtbäcker sende ich herzliche Grüße vom idyllischen Hof der Familie Hemme in der Wedemark!
Eine kleine Gruppe Altstadtbäcker machte sich auf in die Wedemark – mit dem Ziel, vor Ort zu echten Milchbotschaftern zu werden.
Nach einem leckeren Begrüßungsgetränk gab Alwine Hemme (auf dem Gruppenfoto: zweite von rechts) einen spannenden Einblick in die Geschichte des Familienbetriebs, die Entstehung der Marke und führte uns anschließend über den Hof.
Besonders viel Zeit verbrachten wir bei den Kälbchen – auf dem Hof wird tatsächlich jeden Tag ein neues Kalb geboren. In den ersten Wochen stehen sie in kleinen Iglus buchstäblich auf eigenen Beinen, bevor sie dann in Gruppen als kleine Herde gemeinsam aufwachsen.
Nach der Führung durch die Molkerei wartete mit Blick auf das Mittagsmelken eine Verkostung der Hemme-Produktpalette auf uns. Vielleicht ist bei den frisch geschulten Milchbotschaftern ja sogar die ein oder andere neue Idee für unsere Bäckereien entstanden?!
Der Hof der Familie Hemme besteht seit 1589. Alwine, gerade einmal 31 Jahre alt, führt den Betrieb in 18. Generation weiter. Seit dem Bau der eigenen Molkerei dreht sich bei Hemme alles rund um die Milch. Die 400 Kühe werden dreimal täglich gemolken, und die Milch wird direkt vor Ort, in der Hofeigenen Molkerei, zu frischen Produkten verarbeitet: Milch, Joghurt, Sahne, Eiskaffee – und einiges mehr. (Die Produkte findet man vor allem bei EDEKA, aber auch bei Rewe – und natürlich bei uns!)
Das Tierwohl hat bei Hemme oberste Priorität, was man den Tieren auch ansieht – unsere Filialleitungen können das jetzt aus erster Hand bestätigen. Gefüttert wird zu 90 % mit selbst angebautem Futter, z. B. Gras oder Mais.
Neben der klassischen Milchlinie hat Alwine Hemme auch einen eigenen Haferdrink entwickelt – hergestellt aus hofeigenem Hafer, mit bewusst wenigen Zutaten. Durch den hohen Haferanteil von 10 % bekommt der Drink einen besonders vollen Geschmack. (Wir führen den Haferdrink aktuell in unserem BACK.HAUS.CAFÈ, im Schlüter und in Vechelde – eine tolle Alternative für Menschen mit Laktoseintoleranz, für alle, die sich vegan ernähren oder einfach mal etwas Neues ausprobieren möchten!)
Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten – denn jetzt übernehmen unsere frisch gebackenen Milchbotschafter in unseren Bäckerläden & Cafés.
Lasst euch durch ihre Begeisterung anstecken, fragt nach, erfahrt mehr über diesen besonderen Hof – und vor allem: Gebt die Begeisterung gerne weiter! Denn mit Hemme-Milch haben wir einen Partner an unserer Seite, der nicht nur mit Qualität überzeugt, sondern auch ganz wunderbar zu unserer Philosophie passt.
Herzliche Grüße Euer
Jakob Richter
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Jakob's Dinkelkruste_02.08.2024
Lieber Freundinnen und Freunde von gutem Brot,
ihr wurdet schon angeteasert und nun ist es endlich soweit - JAKOBs Dinkelkruste startet ins Sortiment.
Zunächst für alle die sich Fragen “Wer ist Jakob?”
Ich bin Jakob! Jüngstes Mitglied der Familie Richter, Bäcker in 4. Generation mit Sauerteig im Blut und jeder Menge Leidenschaft für Brot. Ich stehe total auf Langzeitführung und starke Kruste. Vor einem Jahr habe ich nach meiner Bäckerlehre bei uns Altstadtbäckern angefangen und wusste sofort: Wir haben Weltklasse Brote - aber ein Brot in dieser Art fehlt noch!
Die Dinkelkruste lebt von ihrer kräftig ausgebackenen Kruste - das bringt richtig Aroma! (ca. 80% des Geschmack’s eines Brotes kommt aus der Kruste)
Für noch mehr Aroma, Bekömmlichkeit und Reduzierung der Nachtarbeit wird dieses Brot am Tag aufgearbeitet und gärt dann 19 Stunden, bis es gebacken wird.
Es enthält zu 90% Dinkelmehl und 10% Roggenvollkornmehl. Ein Teil des Dinkelmehls kommt über ein Kochstück ins Brot - das bringt Frischhaltung!
Für die Dinkelkruste machen wir einen eigenen Sauerteig - der zu gleichen Teilen aus Dinkel- und Roggenvollkornmehl besteht. Zum Erhalt der groben Porung, müssen die Bäcker ihre gesamte Zärtlichkeit zeigen. Das Brot wird besonders schonend aufgearbeitet - pures Handwerk!
Good to know:
Das traditionelle französische Landbrot, bekannt als "Pain de Campagne", hat die Dinkelkruste maßgeblich inspiriert. Dieses Brot stammt aus einer Zeit, in der die Dorfgemeinschaften ihre kleinen Backhäuser teilten und einmal wöchentlich gemeinsam Brot backten. Diese Geschichte spiegelt sich im Anteil des Roggenvollkornmehls wider. In jener Zeit galt Roggen noch als unerwünschtes "Unkraut" im Weizen und fand so unbeabsichtigt seinen Weg ins Weizenmehl.
JAKOBs Dinkelkruste gibt es immer von Dienstag - Samstag!
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AZUBI-Tag an der Dettumer Windmühle_09.09.2023
Am gestrigen Donnerstag haben sich unsere 11 Auszubildende, 3 Ausbildende, der Haustechniker, sowie meine Söhne Jan und Jakob Richter auf den Weg zur Dettumer Windmühle gemacht. Der Altstadtbäcker-Azubitag stand auf dem Programm.
Ich als "Senior" war nur beim Start dabei und bin zum Pizzaessen wiedergekommen. Waren ja genug Jüngere da ;-)
Begrüßt wurde die Gruppe von Caren Lehmann-Ziegert, 1. Vorsitzende vom Dettumer Mühlenverein (windmuehle-dettum.de) und Schornsteinfegermeister Ulf Harrendorf sen., der die jungen Leute durch die Bauprojekte und die Mühle führte.
Zum Warmwerden gab es deshalb erst einmal eine ausführliche Führung durch die historische Mühle. In drei Projektgruppen wurde dann der Zaun rund um das Gelände repariert, Holzschindeln an der Mühle ersetzt, ein Mehlkasten für die Mühle gebaut und Pizza aus dem Holzofen gebacken.
Es war ein erlebnisreicher Tag, an dem die Azubis aus Verkauf, Konditorei, Bäckerei und Verwaltung sich einfach mal kennenlernen und Spaß miteinander haben konnten. Versteckte, handwerkliche Talente kamen zum Vorschein, der Teamgeist wurde aus der Flasche gelassen und Zeit zum Chillen war auch. Alles gut also!
„Wir planen auch in Zukunft Ausbildungsevents mit unseren Azubis. Ideen sind da unter anderem Besuche bei unseren regionalen Partnern aus der Landwirtschaft oder unseren Mühlen.“, so die mein Sohn Jan Richter.
Wer Lust hat in Zukunft als Auszubildender dabei zu sein: bewerbung@brotversteher.de oder einfach hier klicken.
Euer Bäcker- & Konditormeister
Carsten Richter
Noch mehr 4. Generation - Jakob Richter ist Bäckergeselle_26.07.2023
Jakob Richter ist jetzt Bäckergeselle und hat seine Ausbildung Ende Juni erfolgreich in der Braaker Mühle beendet. Sein duales Studium in BWL setzt er jetzt in Kooperation mit der Beruflichen Hochschule Hamburg bei uns im elterlichen Betrieb fort.
Jakob wird in erster Linie im Backhaus arbeiten um das Bäckerhandwerk so richtig zu erleben. Wie ein Altstadtbäcker zu arbeiten und denken, lernst Du nur beim Altstadtbäcker!
Heute war dabei ein besonderer Tag, denn er hat sein erstes Heidebrot gemacht. Wir machen das noch genau wie unser Firmengründer Opa Walter und das seit nunmehr 85 Jahren. Da sind wir Altstadtbäcker schon stolz drauf!
Nur Tradition reicht aber nicht und deshalb wird sich Jakob in Zukunft auch um unseren Social Media Auftritt und unsere Homepage kümmern, seid gespannt!
Es ist jedenfalls toll beide Söhne als potentielle Nachfolger im Unternehmen zu haben.
Da sind wir Eltern schon stolz drauf und die Mitarbeitenden freuen sich auf eine dynamische Zukunft.
Bettina & Carsten Richter
"Ich glaube, das sind einfach wir!"_23.05.2023
Meine Frau sagt, ich soll eine Regelmäßigkeit in mein BACKSTUBENGEFLÜSTER bringen, deshalb schreibe ich Euch nun mal wieder zu Pfingsten. Mit Pfingstsonntag und Pfingstmontag enden die Feiertage im 1. Halbjahr 2023 und wir hatten und haben jeden Feiertag, auch an Sonntagen, geschlossen.
Das war die beste Entscheidung, die wir als Familie für unsere Altstadtbäcker treffen konnten!
Die Altstadtbäcker finden es zu 100% einfach nur Klasse und in unserer Kundschaft kommt es bis auf wenige "Ich zuerst!"-Menschen auch super an.
Danke für Euer Verständnis, liebe Kundinnen und Kunden.
Für unsere Mitarbeitenden da sein ist ein unheimlich wichtiger Punkt für ein mittelständisches Handwerks-Familienunternehmen und deshalb fruchten, in diesem Fall Äpfel, auch unsere neuen Kleinst-Events für unsere Altstadtbäcker.
Die Fahrradtour zum Obsthof Halbhuber mit einer tollen Kaffeetafel mit in den blühenden Apfelplantagen war ein unvergleichliches Erlebnis für alle Beteiligten. Wir haben viel vom Obstbaumeister Alex Halbhuber gelernt und dabei leckeren Apfelzucker-Kuchen genascht. Schön war's!!!
Im Juli geht es dann mit unseren Altstadtbäckern und deren Familien zum Erdbeerpflücken nach Bettmar zum Hof Wiedemann. Da freuen wir uns schon drauf.
In diesem Sinne verbleibe ich auch im Namen unserer Familie, also Bettina, Jan und Jakob.
Euer Bäcker- und Konditormeister
Carsten Richter
"Bei uns bleiben alle Feiertage geschlossen!"_03.04.2023
Wir Altstadtbäcker haben schon seit einigen Jahren an verschiedenen Feiertagen geschlossen, damit auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mal die Feiertage genießen konnten.
Damit ist jetzt Schluss!
Ab 2023 lassen wir auch am Ostersonntag und am Pfingstsonntag unsere Bäckerläden und Cafés geschlossen! Wir haben dann konsequent an allen niedersächsischen Feiertagen zu.
Die Idee dazu reifte schon länger bei uns in der Familie Richter. Ausschlaggebend war dabei ein Schlüsselerlebnis an Ostern 2022.
Nachdem wir im letzten Jahr Ostersonntag zugelassen haben, sagte eine Mitarbeiterin zu mir: „Super, dann kann ich mit meinen Enkelkindern Ostereier suchen.“
Warum nicht einfach alle Feiertage zulassen, war dann der nächste logische Schritt bei uns Altstadtbäckern und wie so häufig in unserem traditionsreichen Bäckereiunternehmen - gesagt, getan.
In Zeiten von Fachkräftemangel ist es für uns als Bäckerfamilie Richter einfach wichtig, unserem Team der Altstadtbäcker diese Wertschätzung in Form von zwölf arbeitsfreien Feiertagen entgegenbringen zu können, damit sie mehr Zeit für Freunde und Familie haben. Vielleicht auch ein Grund dafür, dass es bei uns im Team der Altstadtbäcker bisher selten einmal eine offene Stelle zu vergeben gibt.
An Ostern müssen unsere Kundinnen und Kunden deshalb nicht auf ein gutes Osterfrühstück verzichten. Wir haben am Gründonnerstag und Ostersamstag immer unsere Festtagsbrötchen zum Aufbacken in zwei Sorten da und natürlich unsere leckeren Osterbrote und Butter-Hefezöpfe. Da steht einem schönen Frühstück nichts entgegen.
…und am Dienstag nach Ostern machen wir Altstadtbäcker ja auch wieder wie gewohnt auf und freuen uns gut gelaunt und ausgeruht auf unsere Kundinnen und Kunden.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest
Euer Bäcker- und Konditormeister
Carsten Richter
Da helfen wir Altstadtbäcker den Menschen aus der Ukraine_15.03.2022
Mein Großvater musste als junger Mann in den Krieg, dann war in Europa 77 Jahre Ruhe und nun der unnötige Krieg in der Ukraine.
Die Familie Richter und die Altstadtbäcker unterstützen bisher konkret drei Projekte und deswegen sagen wir zur Zeit generell alle anderen Hilfs-Anfragen ab, da bitte ich um euer Verständnis.
Caritas Satu Mare (Rumänien)
Seit über 10 Jahren spenden wir zu Weihnachten je eine Palette Zucker, Mehl, Speiseöl und Milchpulver und selbstgebackene Kekse an die ärmsten Menschen in unserer Partnerstadt Satu Mare in Rumänien, um die sich die Caritas kümmert.
Satu Mare liegt 60 Kilometer von der ukrainischen Grenze weg und hat nun mit Kriegsflüchtlingen zu tun. Bisher sind über 100.000 Menschen vor dem russischen Despoten nach Rumänien geflohen, von denen ca. 50.000 im Land geblieben sind und die gilt es zu versorgen. Da unterstützen wir gerne mit je einer Palette Zucker, Mehl, Speiseöl und Milchpulver und 100 kg selbstgebackener Osterekse und was der Freundeskreis Satu Mare (Spendenkonto: Caritasverband Wolfenbüttel, IBAN DE33 2709 2555 0102 3276 00, Stichwort "Satu Mare-Hilfe") noch so anfordert.
Stadt Wolfenbüttel - hier vor Ort
Ich habe unserem Bürgermeister Ivica Lukanic unsere Hilfe angeboten, wenn die Stadt Wolfenbüttel geflüchtete Menschen aus der Ukraine versorgen muss und er hat es dankend angenommen. In einem ersten Schritt werden wir ab dem 29. März das wöchentliche Welcome-Café im Roncalli-Haus unterstützen und dann mal abwarten. Wir sind bereit!
Malteser in Braunschweig
Wir haben die Versorgung an die Malteser mit Brot und Brötchen für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine in der Stadthalle in Braunschweig übernommen. Die Malteser bleiben Ansprechpartner für weitere Hilfsaktionen, gegebenenfalls auch direkt an der ukrainischen Grenze, also die Malteser aus Braunschweig, nicht wir.
Ich bewundere alle helfenden Menschen, die sich jetzt ehrenamtlich für die Kriegsopfer engagieren und Eigeninitiativen starten, wo es nur geht. Danke an Sie alle!! Wir können aber leider nicht allen gleichzeitig helfen und konzentrieren uns deshalb auf unsere (bisher) drei Projekte hier vor Ort.
Bleiben Sie stark und beten oder hoffen Sie auf und für ein baldiges Ende dieses blutigen Kriegsverbrechens seitens Wladimir Putins mitten in Europa (hat ihm Syrien nicht gereicht?!). Möge er in Den Haag verurteilt werden und seine gerechte Strafe erhalten.
Dazu stehe ich von ganzem Herzen,
Euer Bäcker- und Konditormeister Carsten Richter
Unser Bäckerladen in Sickte öffnet_01.02.2022
Am Samstag, 05.02.2022 ab 6.00 Uhr ist es soweit, nach (zu) langer Bauzeit eröffnet unser neuer Bäckerladen in Sickte. Die Flächen im Gebäude vom Penny Markt wurden optimiert, so dass wir Euch dort einen modernen, handwerklichen Bäckerladen präsentieren können.
Warum die Altstadtbäcker nun auch noch in Sickte? Das fragen sich sicherlich einige unter Euch. Die letzten zwei Jahre und die Neuorganisation auf Homeoffice haben uns gezeigt, dass wir da unsere Bäckerläden haben sollten, wo Ihr wohnt, deshalb in Zukunft auch am Sickter Markt. Wir freuen uns auf tolle Kunden*innen aus dem Dorf und demnächst auch Neubürger*innen aus dem Baugebiet "Salzdahlumer Strasse".
Brot, Brötchen und Kuchen nach hauseigenen Rezepturen mit modernem, handwerklichen Know-How hergestellt, dass sind wir Richter Altstadtbäcker. Was passt besser zu zu einem schönen Kaffeetrinken oder einem leckeren Abendbrot im Kreise von Familie oder Freunden als unsere leckeren Backwaren.
Die Familie Richter und die Altstadtbäcker haben nur ein Ziel:
"Wir wollen Menschen jeden Tag ein Stück Heimat backen."
Wir freuen uns auf Euch in Sickte, Euer Bäcker- und Konditormeister Carsten Richter
Tolle Leistung, voller Bonus!_01.07.2020
Liebe Kundinnen und Kunden,
die letzten Monate der Corona-Krise haben uns allen extrem viel abverlangt und viele Entscheidungen mussten schnell (...und manchmal nicht von Allen sehr geliebt!) umgesetzt werden.
Nur bei einer Entscheidung mussten wir nicht lange nachdenken! Wir geben die Senkung der Mehrwertsteuer an unsere klasse Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter und zahlen ihnen davon einen Bonus zu ihrem Lohn.
Was unsere Altstadtbäckerinnen und -bäcker in den letzten Wochen für Euch, für unseren Betrieb und die Familie Richter geleistet haben verdient einfach nur höchsten Respekt und deshalb ein Riesen-Dankeschön an das Verkaufsteam, das Backstubenteam, das Versandteam und das Verwaltungsteam. DANKE!!!
Wir werden die Richter Altstadtbäcker weiterhin durch die Krise bringen, damit auch die 4. Bäckergeneration mit Spaß und Leidenschaft zum Bäckerhandwerk durchstarten kann.
Danke im Namen der Familie Richter und des gesamten Teams für Eure Treue und haltet durch, wir schaffen das gemeinsam,
Euer Bäcker- und Konditormeister Carsten Richter
Dieter Richter - ein Nachruf..._02.10.2019
Am 14.09.2019 ist mein Vater, unser Seniorchef, Dieter Richter im Alter von 80 Jahren verstorben. Als im Mai 2018 bei ihm die Diagnose Demenz gestellt wurde, habe ich nicht gedacht, dass wir so schnell von ihm Abschied nehmen müssen.
Mein Vater war ein energiegeladener Mensch, der für seine Sache gebrannt hat, in diesem Fall die Bäckerei. Viele kannten ihn aber auch als Sportler mit "Biss".
Von April 1954 bis September 1956 hat er bei meinem Großvater die Bäckerlehre absolviert und am 19.10.1961 seine Meisterprüfung als Bäcker in der Handwerkskammer zu Braunschweig abgelegt. Es folgte das Jahr 1964 - Inge heiraten, selbständig machen und Vater werden - es ging immer konsequent nach vorne.
Ab 1977 firmierten meine Eltern, mit Eröffnung der Filiale am Krambuden 1, als Altstadtbäckerei Dieter Richter. Seit 2009 einfach kurz Richter Altstadtbäcker.
Mein Vater war vor allem ein Brot- und Brötchenbäcker, was er mir und auch mittlerweile seinem Enkelsohn Jan scheinbar mit in die Wiege gelegt hat, denn obwohl ich auch Konditormeister bin, gehört meine Leidenschaft vor allem unserem Brot.
Als ich im Dezember 1994 endgültig nach erfolgreicher Prüfung als Bäcker- und Konditormeister in unserer Backstube anfing, begrüßte er mich mit den Worten: "Jetzt bringen wir Dir erst einmal Backen bei.", damals ein Schock, aber recht hatte er, wie so oft. Nachdem ich nach ein paar Jahren das Backen so beherrschte, wie er es sich für unsere Bäckerei vorstellte, wurde ich langsam in die Geschäftsführung eingeführt. Mein Vater war mir dabei immer in allen Lebenslagen ein guter Wegbegleiter, Berater und Vorbild. Auf sein Wort konnte man sich verlassen, Ehrlichkeit war Trumpf und eines seiner Lebensmottos lautete immer: "Man sieht sich immer zweimal im Leben!". Wahr gesprochen, denn auch ich lebe nach diesem Vorsatz und so werden werden auch wir uns einst wiedersehen, wenn auch nicht in diesem Leben.
Wenn mir die Demenz auch den Menschen geraubt hat der einmal mein Vater war, so bin ich dankbar für die vielen kleinen Momente der letzten 17 Monate, wie der letzte Urlaub meiner Eltern in Timmendorf oder auch sein wunderschöner 80. Geburtstag im Frühjahr diesen Jahres im engsten Freundeskreis in seinem Garten, zu dem er noch die Zillertaler Schürzenjäger als Musiker einladen wollte ;-)
Wir als Familie und das ganze Team der Altstadtbäckerei trauern um unseren Seniorchef - Ruhe in Frieden.
Fortführen einer Bäckerinstitution, wir machen das!_17.05.2019
Die gemeinsame Zusammenarbeit von Karsten Fucke und mir begann vor über 10 Jahren als Bäckerobermeister von Braunschweig und Wolfenbüttel. Gemeinsam mit der Bäckerinnung Peine haben wir uns 2018 zukunftsweisend zur Bäckerinnung Braunschweiger Land zusammen getan. Karsten ist mein Obermeister, ich sein Stellvetreter.
Im März hat er mir dann mitgeteilt, dass er aus gesundheitlichen Gründen schließen wird und wir beide haben des Öfteren darüber philosophiert, wie es bei ihm weitergeht. Einig waren wir uns nur, dass es nicht einfach sein wird, das Bäckererbe von Susanne und Karsten Fucke anzutreten, die Bäckerei ist eine stadtbekannte Institution.
Im Osterurlaub haben dann meine Frau und ich einmal ins unreine gesponnen, ob wir das nicht könnten?! Mitte April haben Karsten und ich noch einmal telefoniert um über die Zukunft des Bäckerladens zu reden, ich habe vorsichtig gefragt, ob er sich vorstellen könnte, dass wir das machen und er war begeistert. Eine Woche später haben wir das Geschäft vertrauensvoll per Handschlag besiegelt.
Es ist wie mit einem guten Brot, nicht einfach zu backen, aber mit den richtigen Zutaten und viel Zeit gibt es ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. So ähnlich sehen meine Frau und ich das auch! So überraschend wie dieser Bäckerladen jetzt zu uns kam, benötigen wir noch bis nach den Sommerferien um dort einen Stadtteil Bäckerladen der Richter Altstadtbäcker zu eröffnen. Backen können wir und bei den Spezialitäten der Familie Fucke stehen uns Susanne und Karsten mit Rat und Tat zur Seite, es gibt auf alle Fälle weiterhin Mohnkugeln!
Natürlich wird sich auch vieles ändern, denn über dem Laden steht dann ja Richter Altstadtbäcker, aber auch wir sind ein Traditionsbäcker, der gegründet 1938 in Braunschweig-Rautheim, seit mehr als 80 Jahren handwerklich backt und bei dem die 4.Bäckergeneration in den Startlöchern steht.
Wir freuen uns auf jeden Fall auf die Herausforderung und auf Sie unsere Kundinnen und Kunden, Bettina & Carsten Richter
Ein Wort auf unseren Firmengründer Bäckermeister Walter Richter_15.02.2019
Heute möchte ich einmal ein Loblied auf unseren Firmengründer, meinen Opa Walter Richter anstimmen, denn am heutigen Tag vor 108 Jahren am 15.02.1911 hat er in Üfingen das Licht der Welt erblickt.
Mein Opa war ein echter Typ, mit dem man Pferde stehlen konnte. Als kleiner Junge war ich oft bei meinen Großeltern am Heckenkamp, wo meine Oma Grete verkauft hat und meine Großeltern hinter dem Laden ihre Wohnung hatten. In den Schulferien bin ich mit Opa immer Brot gefahren und habe so viele Geschichten gehört und den Bereich Rautheim, Mascherode, Südstadt, Atzum und Salzdahlum sehr genau kennengelernt.
Opa Walter hat mich animiert zu (hand-) werkeln, was mir heute noch zu Gute kommt und Silvester hat er von seiner Liefertour durch die kleinen Dorfläden immer das tollste Feuerwerk mitgebracht, was wir dann um Mitternacht gemeinsam abgebrannt haben. Ich war gerne bei meinen Großeltern!!!
Ohne seinen Weg als Bäckerlehrling und dann Bäckergeselle in Rüningen, wo er auch meine Oma kennenlernte, den Mut sich 1938 in Rautheim selbständig zu machen, nach dem Krieg wieder durchzustarten, die Weigerung Maismehl zu verbacken und den Umzug 1953 nach Wolfenbüttel gäbe es uns Altstadtbäcker heute nicht. Seine zwei Söhne hat er zu begeisterten Bäckermeistern erzogen und er hat noch miterlebt, wie ich Bäcker- und Konditormeister geworden bin. Schön war's!
Die schönste Anekdote dazu: Vor der mündlichen Prüfung als Konditormeister hat er sich die Schaufenster meiner Backgruppe angesehen und kam dann zu uns auf den Flur, wo wir alle aus unserer Backgruppe recht nervös rumstanden. Opa meinte nur locker zu uns: "Bleibt mal ganz ruhig Jungs, die da drinnen können alle viele weniger als ihr!". Wir mussten lachen und die Mündliche lief wie von selbst.
In der 3.Generation Bäckermeister zu sein ist schon etwas, worauf ich echt stolz bin, euer Bäcker- und Konditormeister Carsten Richter
Verlässliche Ausbildung und was wir mit dem Preisgeld machen_27.11.2018
Im Juli diesen Jahres haben wir von unserem Kultusminister Grant Hendrik Tonne einen Preis für verlässliche Ausbildung im Handwerk, des Landes Niedersachsen überreicht bekommen.
Die Kriterien für diene Preis setzten sich wie folgt zusammen:
- Anzahl der Auszubildenden und der besetzten Praktikumsplätze in den vergangenen drei Jahren
- der Kontinuität und dem Erfolg der Ausbildung
- dem regionalen und sozialem Engagement
- das Engagement für Auszubildende mit besonderem Förderbedarf
Wir haben uns natürlich gefreut, wobei ich immer sage: "Wir halten uns doch nur an die Regeln!".
Zusätzlich haben wir ein Preisgeld von 1000,00 € erhalten, dass wir für Ausbildung, speziell für Auszubildende mit Migrationshintergrund, einsetzen werden.
Ich würde mir wünschen, dass unser Staat diese Menschen mit Migrationshintergrund in der Ausbildung intensiver begleiten würde und nicht alle Verantwortung auf uns Betriebe abwälzt. Wir brauchen dringend gut ausgebildete Fachkräfte, also bitte unterstützt diese Menschen in Ausbildung, z.B. mit speziellen Sprachkursen zur beruflichen Integration.
Wäre schön, wenn es klappt! Euer Bäckermeister Carsten Richter
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Wir verarbeiten Ökostrom_19.09.2018
Wir Bäcker gehören zu den energieintensivsten Handwerken! Ein Grund, warum ich mich schon seit Jahren mit dieser Thematik beschäftige. Wir sind ein treuer Kunder unserer hiesigen Wolfenbütteler Stadtwerke und beziehen dort Strom aus 100% Wasserkraft, den wir uns auch zertifizieren lassen. Denn wenn wir schon viel Strom benötigen, dann wenigstens sauberen Strom!
Doch nur Ökostrom kaufen reicht ja irgendwie nicht und darum bauen wir gerade unsere erste Photovoltaikanlage mit 34,34 KW peak Leistung. Damit erzeugen wir in Zukunft ca. 5% unseres eigenen Stroms und sind für die E-Mobilität gerüstet, weil wir unsere zukünftigen E-Fahrzeuge dann mit selbst produziertem Strom tanken können.
Die Verbesserung unseres Energieverbrauchs, bzw. die Energieeinsparung ist bei uns ein permanentes Projekt und ich werde in Zukunft darüber in meinem Blog berichten.
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80 Jahre Richter Altstadtbäcker_18.07.2018
Zu unserem 80. Geburtstag am 18.07.2018 ist bei "echt lessig" ein Interview mit meinem Vater und mir erschienen. Wenn ich auch sonst die Texte selber verfasse, erlaube ich mir, dieses Interview (geführt und fotografiert von Andreas Molau für die Stadt Wolfenbüttel) komplett wiederzugeben:
Glückwunsch – »Bäckerei Richter« wird 80
Ich besuche in der Auguststadt einen echten Traditionsbetrieb, denn die Bäckerei Richter gibt es seit 80 Jahren. Angefangen hat alles in Rautheim …
1938 machte sich Walter Richter im benachbarten Rautheim mit seiner Bäckerei selbstständig. Im Jahr 1953 zog die Familienbäckerei nach Wolfenbüttel um. Kurz darauf eröffnete 1964 sein Sohn Dieter Richter seine Bäckerei in der Auguststadt. Heute führen Carsten und Bettina Richter den Betrieb in der dritten Generation, während sich mit ihren Kindern die nächste Generation schon einarbeitet. Das Ehepaar lenkt das Familienunternehmen zu einem guten Teil so, wie es vor 80 Jahren schon der Großvater Walter Richter getan hat. Dennoch musste sich der Betrieb in den stürmischen Zeiten der deutschen Geschichte, immer wieder verändern. Tradition und Fortschritt gehören untrennbar zusammen, das wissen die Richters. Dass sich seine Bäckerei am Hauptstandort in der Wolfenbütteler Auguststadt in ein gläsernes Backhaus mit schickem Café verwandelt, hätte sich Walter Richter damals vermutlich nicht träumen lassen.
In Braunschweig fing alles an
Der Großvater von Carsten Richter lernte in den 30er Jahren in der Backstube seines Onkels im Prinzenpark Braunschweig das Handwerk des Bäckers. »Damals war eine Bäckerei vor allem eine Brotbäckerei«, erklärt mir Dieter Richter in unserem Gespräch. Wir sitzen im »Denkraum« – ein gemütlich eingerichtetes Zimmer mit Sitzmöbeln – im Backhauskomplex in der Wolfenbütteler Auguststadt. Nach Rautheim ist der zweite Stammsitz des Betriebes in den letzten Jahren immer weitergewachsen. Nach dem Umzug in die Lessingstadt war es das Kinderzimmer von Carsten Richters Schwester. Die Familiengeschichte ist bei Familie Richter immer präsent. Tradition ist ein wichtiges Pfund für das Unternehmen.
Unruhige Zeiten
Walter Richter machte sich kurz vor dem Zweiten Weltkrieg selbstständig. Damals fuhr er durchs Dorf und kündigte mit einer großen Glocke, die heute im modern eingerichteten Arbeitszimmer seines Enkels Carsten Richter steht, seine frischen Backwaren an. Kaum jemand hätte damals geahnt, wie sich die Dinge in Deutschland und Europa entwickeln würden. Plötzlich befand er sich in einem Krieg, der ihn zunächst nach Russland und dann in die Kriegsgefangenschaft der Briten brachte. Während dieser Zeit hielt seine Frau den Betrieb am Laufen. Braunschweig versank im Bombenhagel und um zu überleben musste sie zusätzlich bei einem Bauern arbeiten. »Mein Großvater war ein kluger Mann. Er spekulierte auf seine Haftentlassung durch die Briten, weil Handwerker zum Aufbau des Landes benötigt wurden«, erzählt mir Carsten Richter. Und so ist es auch gekommen. Nach einem halben Jahr in Gefangenschaft kam Walter Richter zurück und baute seinen Betrieb erneut auf. In dieser Zeit wurden Brot- oder Kuchenteige von den Dorfbewohnern in die Backstube der Bäckerei gebracht und dort ausgebacken. Die fertigen Bleche wurden vom Meister auf der Kiepe ausgeliefert, die auf dem Rücken getragen wurde. »Das Herzstück unserer Bäckerei war von Anfang an das Heidebrot von meinem Vater Walter Richter«, sagt mir der Seniorchef Dieter Richter stolz.
Das Heidebrot von Walter
»Wir backen es noch heute ganz genauso so, wie es mein Vater getan hat«, erklärt er mir. Beim Heidebrot kommen keine Maschinen zum Einsatz. Nur beim Heben der schweren Teiglasten gibt es heute Maschinen, die den Rücken der Bäcker schonen. Dass Dieter Richter den Betrieb seines Vaters übernimmt, stand von Anfang an fest. Seine Frau verstärkte die Bäckerei aktiv im Verkauf. Sie unterstützte ihn und hatte Verständnis für seine Arbeit. Bis 1964 arbeitete Dieter Richter mit seinem Bruder zusammen. Danach ergab sich für ihn die Gelegenheit, die damalige Bäckerei Klingenberg in der Wolfenbütteler Auguststadt zu übernehmen. Er hatte im Familienbetrieb die Brotbäckerei gelernt. Darüber hinaus ließ er sich bei der damals renommierten Konditorei Wagner auf dem Hagenmarkt in Braunschweig zum Konditor ausbilden. Nachdem er dann einige Jahre Berufspraxis sammeln konnte, bot sich der Schritt in die Selbständigkeit an. Dieter Richter fühlte sich in der Lessingstadt schnell wohl. Er engagiert sich in der Innung und unterstützte die Stadtentwicklung ehrenamtlich – zum Beispiel beim MTV Wolfenbüttel. Dort spielte er selbst mit Leidenschaft und Erfolg Tischtennis
Nicht nur der Betrieb
Der Betrieb war zwar wichtig, versichert mir der Ruheständler, aber auch das Privatleben war immer von entscheidender Bedeutung für ihn. »Freizeit ist noch heute notwendig, um sich Kraft und Inspiration für die Arbeit zu holen und am Ende das bestmögliche Produkt für den Kunden herzustellen«, verrät er mir. Diese Tradition lebt auch Carsten Richter, der sich neben seinem hohen Arbeitspensum regelmäßig um Ausgleich beim Wandern, Skifahren, aber auch bei Konzert- und Kinobesuchen bemüht. Die Richters sind Familienmenschen. Deswegen engagiert sich die Unternehmerfamilie bis heute intensiv für soziale und karitative Projekte. Außerdem sind die Bäcker Mannschaftsspieler. Das zweite herausragende Produkt der Bäckerei ist das Abendbrötchen – einer Gemeinschaftsproduktion von Dieter Richter und seinem Bruder. »Wir saßen zusammen und haben uns alle Brötchensorten in Wolfenbüttel zum Testen gekauft. Wir waren nicht zufrieden und wollten das Brötchen noch einmal neu erfinden«, erinnert er sich zurück. Beide wollten ein Brötchen, dass auch nachmittags und abends noch zu genießen war. Also besannen sich die Brüder auf alte Backtraditionen, verlängerten die Teigführung, setzten aktive Malze ein und bekamen ein knusprig, aromatisches Produkt, das die Wolfenbütteler schon 1979 begeisterte.
Das Abendbrötchen von Dieter
Den Namen für das neue Brötchen, tüftelten die Richters während eines Wanderurlaubs in Südtirol aus: Abendbrötchen. »Zwischenzeitlich haben viele Bäcker den Begriff benutzt. Heute sind wir fast wieder die Einzigen. Und wir bleiben bei diesem Markennamen«, so Carsten Richter. Er arbeitet in der dritten Generation im Betrieb. »Manchmal war mir das alles zu viel Bäckerei. Denn wir lebten ja im Betrieb. Aber nach dem Abitur wusste ich nicht, was ich machen sollte. Da habe ich einfach mit der Bäckerlehre begonnen«, erinnert er sich. Und er hat Geschmack an diesem Handwerk gefunden. Heute ist Carsten Richter eine Mischung aus Manager, Ideengeber, Kommunikator und Bäcker. Nicht selten vermisst er die Zeit in der Backstube. »Manchmal möchte ich morgens einfach nur in Ruhe meine Arbeit in der Backstube machen und mich nur aufs Brotmachen konzentrieren. Aber das ist leider in unserem Betrieb heute nicht mehr so einfach möglich«, bedauert er. Die Weiterentwicklung der Richter Altstadtbäckerei ist von einem Prozess beständiger Anpassung geprägt.
Mit der Zeit gehen
Walter Richter war durch sein Handwerk, seinem Vertrieb und seiner Einbindung in die Gemeinde als Gemeindebäcker erfolgreich. Dieter Richter entwickelte den Betrieb mehr zu einem Dienstleistungsunternehmen. 1977 eröffnete er seine erste Bäckereifiliale in der Fußgängerzone unter den Krambuden. Das war die richtige Entscheidung – genau wie die fortwährende Vergrößerung des Backhauses in der Auguststadt. »Mein Vater hat immer über den Tellerrand geguckt. Das bewundere ich noch heute an ihm«, so Carsten Richter. Er schloss sich schon früh einem professionellen Berater für Bäcker an, mit dem er betriebliche Perspektiven entwickelte. »Wenn wir uns mit der Betriebsberatung das nächste Mal treffen, werden wir mit meinem Sohn schon in der vierten Generation am Tisch sitzen und die Weichen für die Zukunft stellen«, freut sich Carsten Richter. Carsten Richter hat eine reibungslose Betriebsübernahme geschafft. Gemeinsam mit seiner Frau Bettina führt er heute den Betrieb. Und auch die Kinder haben bereits bei den Backkursen geholfen, die für Carsten Richter ein neues Veranstaltungsformat sind. »Manche Kunden wundern sich, warum ich mich persönlich um so kleine Veranstaltungen kümmere«, lacht er.
Nahe an den Menschen
Aber die Erklärung ist einfach: Zum einen kann er sich dabei selbst ganz aktiv mit dem Backen beschäftigen. Zum anderen ist ihm der direkte Kontakt mit den Menschen wichtig, um seinen Betrieb führen zu können. Das gilt auch für die Mitarbeiter. »Ich möchte jeden Mitarbeiter gesehen haben und mit ihm sprechen. Wir können nur am Markt bestehen, wenn wir ein gemeinsames Ziel haben«, beschreibt er mir seine Unternehmensphilosophie. Deswegen startet zum Beispiel beim Stadtradeln 2018 in Wolfenbüttel ein Team mit fast 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. »Wir versuchen einen Betrieb zu haben, in dem die Mitarbeiter gut und gerne arbeiten und mit dem sie leben können. Das bedeutet faire und soziale Arbeitsbedingungen«, erfahre ich von ihm. Außerdem legt er viel Wert auf das Bäckerhandwerk: Ehrliche, regional erzeugte und verarbeitete Produkte kommen zum Verkauf in die Standorte der Region. Produkte hinter denen Carsten und Bettina Richter stehen und die sie auch selbst gern essen. Carsten Richter ist ein Anhänger der »Slow-Food-Bewegung«. Er engagiert sich für regionale Projekte und ist immer auf der Suche nach einem noch besseren Rezept.
Ehrlichkeit ist Trumpf
Diese Treue für regionale Zulieferer– ob es sich nun um den Honig von Stadtimker, um die Eier aus regionaler Bodenhaltung, oder um den Getreidebauer handelt – und gute Arbeitsbedingungen sind für Carsten Richter der Trumpf in seinem Unternehmen. Ehrliche Produkte brauchen ehrliche Preise. Und diese sind immer höher, als die Massenprodukte in der täglichen Supermarktpreisschlacht. »Wer heute eine moderne handwerklich orientierte Bäckerei am Markt halten will, muss viel mehr Dinge tun, als nur gutes Brot und guten Kuchen zu backen«, so Carsten Richter. Er müsse eben solche Zusammenhänge täglich erklären können. »Die Kunden wollen wissen, warum sie für die Produkte etwas tiefer in die Tasche greifen sollen«, berichtet er mir. Deshalb bildet er sich auch immer weiter fort. Was bei all dem aber nicht in den Hintergrund treten darf, ist die Liebe zum Brot und zu den süßen Köstlichkeiten, die in der Backstube auf der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße jeden Morgen gefertigt werden. Carsten Richter ist optimistisch. Wenn alles gut läuft, kann sich der 49-jährige Bäckerchef sich noch mindestens fünfzehn Jahre in den Betrieb einbringen. Danach werde es schon weitergehen. Bei allem Erfolg ist Carsten Richter immer bescheiden geblieben und wirkt auf mich im positiven Sinne demütig.
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Vechelde ist offen!_19.03.2018
Es ist geschafft. Nach fast drei Monaten Bauzeit haben wir am Montag, 19.03.2018 unser Bäckercafé in der Hildesheimer Str. 26 in Vechelde eröffnet.
Es erwartet Sie eine gemütliche Caféatmosphäre, die zum Verweilen einlädt, nette Mitarbeiterinnen und leckere Gebäcke.
Wir hoffen, Sie einmal bei uns in Vechelde begrüßen zu dürfen.
Adventskaffeetrinken mit dem Bäckergesellen meiner Kindheit_22.12.2017
Eine sehr schöne Geschichte in dieser Adventszeit war für mich ein besonderes Kaffetrinken bei uns im Holzofencafé.
Mein Vater und ich haben uns mit Erich Hennecke getroffen, dem Bäckergesellen meiner Kindheit.
Der Grund, ich habe seinen Lehrvertrag von 1935 seinen Gesellenbrief von 1938 und seine Ehrenurkunde für 50 Jahre im gleichen Betrieb (!!) von 1985 bekommen.
Einfach nur toll und ein Riesen-Dankeschön von mir, wieder ein Puzzlestück für meine Sammlung zu unserer Firmengeschichte
Bei einer Führung durch die jetzige "Backstube" zeigte sich Erich Hennecke noch reichlich interessiert und der gute Mann ist immerhin schon 96 Jahre alt.
Ich sage vielen Dank an Familie Hennecke und wünsche ein frohes Weihnachtsfest.
...auch mal einen Schritt zurückgehen!_01.05.2017
Liebe Leserinnen und Leser meines Backstubengeflüsters,
im September 2016 haben wir entschieden, ab 2017 alle Feiertage zwischen Montag und Samstag geschlossen zu lassen.
Wir haben uns überlegt, was wir unseren Altstadtbäckern [m/w] gutes tun können und da in 2017 im Bäckerhandwerk bei uns Innungsbäckern keine Tariferhöhung anliegt haben wir ihnen ZEIT geschenkt. In Zeiten von zunehmendem Stress und Überforderung denken wir, dass das ein Schritt ist unseren Altstadtbäckern [m/w] zu sagen: "Wir brauchen euch, gesund und munter, ihr liegt uns am Herzen."
Wir lassen unsere Bäckerläden und Cafés ab 2017 deshalb unter der Woche an Feiertagen geschlossen! Tage, die sich unsere Altstadtbäcker [m/w] ehrlich verdient haben. Für Sie sind wir weiterhin 356 Tage pro Jahr da und haben verlässlich an jedem Sonntag geöffnet.
Ich wünsche Ihnen ruhige Zeiten an den Feiertagen und würde mich freuen, Sie zu unseren Öffnungszeiten in einem unserer Bäckerläden oder Cafés begrüßen zu dürfen.
Ihr Bäcker- und Konditormeister
Carsten Richter
Zukunftstag beim Altstadtbäcker_28.04.2017
Am gestrigen Zukunftstag durfte unser Produktionsleiter André Winkler 12 Schülerinnen und Schüler in der "Kleinen Backstube" begrüßen. Im Zeitraum von 7-12 Uhr wurde gemeinsam Brot gebacken, Heidesandkekse und Laugenkastanien hergestellt, Kekse mit Zuckerguß verziert, gemeinsam gefrühstückt und eine spannende Backhausführung gemacht.
Anhängend seht ihr einige Bilder vom "Kamerakind" Jakob und einige Statements der Schüler/innen zum diesjährigen Zukunftstag in der Altstadtbäckerei.
Backkurse in der "Kleinen Backstube"..._31.01.2017
...ich arbeite daran!
Ich werde in der "Kleinen Backstube" im Holzofencafé am Freitag, 21. April 2017 den ersten Backkurs anbieten. Im Januar hatte ich schon eine "Testgruppe" und im März wird ein zweiter Test stattfinden.
Die Backkurse finden immer an einem Freitagabend ab 18.00 Uhr in der "Kleinen Backstube" im Holzofencafé statt und dauern ca. 3 1/2 - 4 Stunden. Für einen kleinen Brotsnack und Getränke wird gesorgt.
Ich freue mich auf Sie, Ihr Bäckermeister
Carsten Richter
Meine liebe Frau ist seit 20 Jahren bei uns in der Altstadtbäckerei_01.01.2017
Erst einmal wünsche ich ein gesundes und ZUFRIEDENES Jahr 2017
Ich darf das Jahr gleich mit einem ganz tollen Mitarbeiterjubiläum beginnen, mein liebe Frau hat am 01.01.1997 bei uns angefangen und ist jetzt 20 Jahre bei uns in der Altstadtbäckerei tätig.
Ich hatte soviel Glück, solch eine Frau zu treffen, denn es nicht immer leicht privates und geschäftliches miteinander zu verbinden. Ohne sie wäre unser Betrieb nicht so wie er ist, denn sie ist die gute Seele, die alles im Hintergrund und vor allem im Verkauf steuert und die mir immer den Rücken freihält.
DANKE, mein Schatz und auf die nächsten 20 Jahre
Seit 4 Tagen ist das "neue" Holzofencafé geöffnet_26.11.2016
Seit 4 Tagen haben wir nun unser Holzofencafé geöffnet. Vielen Dank an Alle, die uns so herzlich zur Neueröffnung beglückwünscht haben.
Es läuft natürlich noch nicht alles ganz rund, aber wir arbeiten mit Hochdruck daran. Das Team im Café gibt alles
Im Hintergrund des Cafés läuft noch das große Aufräumen und Umorganisieren, aber wir hoffen bald wieder Normalität für unsere Mitarenbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen. Die letzten Monate waren nicht ohne und recht anstrengend für alle Beteiligten.
Danke, dass Ihr uns alle wohlgesonnen seit und Danke an unsere Altstadtbäcker [m/w], dass Ihr immer alles so begeistert mitmacht, was wir uns so ausdenken.
Wir wünschen einen geruhsamen 1. Advent!!!
Bettina & Carsten Richter
Jahresauftakt der Altstadtbäcker [m/w] _23.01.2016
Bereits im 7. Jahr haben wir unsere Jahresauftaktveranstaltung gehabt. Bei uns im Denkraum erzähle ich dann unseren Altstadtbäckern [m/w], wie das letzte Jahr für unser Unternehmen war und was sie (voraussichtlich) im aktuellen Jahr erwartet. Dabei sind fast immer 85% der Belegschaft anwesend und das an einem Samstagabend!
In diesem Jahr hatten wir im Anschluss eine Premiere, Martina Cordes und Jasmin Braccu, aus unserer Gastroabteilung, wollten unbedingt für uns alle kochen und zum Essen waren immerhin noch 80 Leute da. Eine echte Herausforderung, die die Beiden super gemeistert haben.
Es gab selbstgemachte Lasagne in zwei Sorten, überbackene Brote und zwei leckere Desserts. Vielen Dank dafür! Alle waren total begeistert und sind sich einig gewesen, dass wir uns zum Jahresauftakt 2017 wieder selber bekochen.
Rein in die reale Arbeitswelt, für ein selbstbestimmtes Leben_14.12.2015
Die Carl-Gotthard-Langhans-Schule qualifiziert in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen Menschen mit Behinderungen für Tätigkeiten in Betrieben. Mit dem Ziel der Inklusion werden mehrmonatige Kurse für unterschiedliche Tätigkeitsbereiche durchgeführt. In unserem Backhaus nehmen drei junge Menschen an dieser Qualifizierungsmaßnahme teil.
Die betriebliche Phase des Kurses begann im November 2015 und endet im Juni 2016. Bei uns helfen jeden Mittwoch Tanja Sprenger, Melina Voges und Olaf Dilla, jeweils 5 Stunden unter Anleitung der CGLS-Fachlehrerin Uta Karlowsky zusammen mit unseren Mitarbeitern der Bäckerei. Selbständig übernehmen die Drei als kleines Team typische Arbeitsaufgaben, die täglich in der Backstube anfallen.
Und das sagt der Schulleiter der CGLS, Peter Walte zu der Maßnahme: “Die Altstadt-Bäckerei Richter ist nicht nur für diese Qualifikationsmaßnahme ein sehr kooperativer Ausbildungspartner der CGLS. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Richter gehen sehr respektvoll mit den Kurs-Teilnehmern um und sorgen für ein sehr positives Arbeitsklima. Die Kurs-Teilnehmer arbeiten gern in der Backstube, sie sind sehr engagiert und mit vollem Elan dabei. Das Ziel der Qualifizierung ist, den Teilnehmern berufliche Kompetenzen zu vermitteln - damit verbunden ist auch bei ihnen mehr Selbständigkeit, mehr Selbstbewusstsein und persönliche Lebensqualität zu entwickeln.”
Vielen Dank für das Lob an unsere Altstadtbäcker [m/w/d]
Eine Trafostation für unsere Bäckerei_05.08.2015
Am Mittwoch Mittag hat bei uns auf dem Hof der Bäckerei ein echtes Schauspiel stattgefunden! Da unser Strombedarf die letzten Jahre gestiegen ist und nun unsere Hausanschlüsse zu klein sind, bekommen wir jetzt einen Transformator. Das 12 to schwere Transformatorhäuschen in Firmenfarben wurde von einem 100 to Autokran an seinen Platz gehoben - eine Zentimeterleistung und echt spannend zu beobachten meinte auch unser Sohn Jakob.
Die Stadtwerke Wolfenbüttel verlegen um unser Grundstück eine neue Mittelspannungstrasse, an die wir dann im Oktober oder November angeschlossen werden.
Übrigens liefen die ersten Planungen zu unserem Transformator schon beim Bau unseres Holzofencafés im Jahr 2001 und seitdem immer wieder zwischendurch. Bei den Stadtwerken gab es ein "lautes" Aufatmen, dass das Thema nach 14 Jahren nun endlich einmal abgearbeitet ist ;-)
Sommerfest der Altstadtbäcker [m/w] beim Okerpiraten_07.07.2015
Am letzten Samstag haben wir mit 64 Altstadtbäckern [m/w]* unser Sommerfest beim Okerpirat gefeiert. So ließ sich die Hitze super ertragen und nach 2 1/2 erfrischenden Stunden auf der Oker haben uns die Okerpiraten dann wunderbar bis in die Nacht hinein bestens mit Essen und Trinken versorgt.
Zur Enttäuschung aller Altstadtbäcker [m/w] bin ich nicht vom SUP/Funboard gefallen, durfte dann aber eine "Piratentaufe" über mich ergehen lassen.
Mein tiefster Respekt geht an unseren Produktionsleiter André Winkler, der angeseilt und gut gesichert eine "Arschbombe" in die Oker gemacht hat!
Es gilt also ganz herzlich Danke zu sagen, an die Okerpiraten und unsere beiden Organisatorinnen Sabine Ernst und Sonja Winkler.
Lasst Euch was Schönes für 2016 einfallen (Wird aber schwer zu toppen sein :-))
*da haben die fehlenden 62 Altstadtbäcker [m/w] echt was verpasst!
Jubiläumsbrötchen wird zu "Dinkel-Dieter"_02.03.2015
Meine Eltern haben sich im "zarten" Alter von 25 und 26 Jahren in die Selbstständigkeit gewagt. Im Jahr 1965, also vor 50 Jahren, haben meine Eltern Inge und Dieter Richter unser Backhaus in der Dr.-Heinrich-Jasperstr. 65 vom damaligen Obermeister Hermann Klingenberg gekauft.
Seit 50 Jahren backen wir Richter's jetzt in der Auguststadt! Es lag also auf der Hand aus dem Jubiläumsbrötchen zum 75. Geburtstag (2013 waren wir seit 1938 selbstständige Bäckerfamilie, mittlerweile in der 3. Generation) den "Dinkel-Dieter" zu machen. Damit wollen wir an dieses Ereignis erinnern und herzlich gratulieren.
5.000 Brote-Konfis backen Brot für die Welt_13.12.2014
- 5.000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt – Evangelische Kirchengemeinden und Bäckereien Hand in Hand für eine gute Sache.
- Eine EKD-weite Aktion von Bäcker-Handwerk und Kirche zwischen dem Erntedankfest und dem 1. Advent 2014
- Unterstützt werden Bildungs-Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Afrika (Ghana), Asien (Bangladesch) und Lateinamerika (Kolumbien)
Ich durfte heute mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden der Christuskirche Weddel und ihrer Vikarin Frau Dorit Meyer Brote für den Gottesdienst zum 2. Advent backen. Es hat viel Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf in 2015 wieder mit Konfirmanden 5000 Brote zu backen.
Spendenübergabe "Feuerkruste"_09.12.2014
Heute durfte ich in der Feuerwache Wolfenbüttel die Spende unserer "Feuerkruste" übergeben. Wir waren Hauptsponsor der 150-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr Wolfenbüttel und neben Brot und Brötchen gab es noch einen Scheck über 3432 Euro.
An dieser Stelle sage ich danke an unsere Kundinnen und Kunden, denn durch den Genuss von 6864 Broten haben Sie es uns ermöglicht, die Feuerwehr so großzügig zu unterstützen.
Mein Dank gilt auch allen Feuerwehrfrauen und -männern, denn unsere schöne Stadt Wolfenbüttel hat eine freiwillige Feuerwehr und wir als Bürger können uns nur über so viel ehrenamtliches Engagement aller Aktiven freuen.
Kirchenbrot für die St. Johannis-Kirche_10.12.2013
Die St. Johannis-Kirche, unsere Heimatgemeinde in der Wolfenbütteler Auguststadt, feiert in diesen Tagen den 350. Jahrestag ihrer Weihe.
Zu diesem Zweck haben wir das Kirchenbrot gebacken und zu Gunsten des Gemeindejubiläums verkauft. 10.000 Brote wurden Dank unserer Kunden gebacken und verkauft, so dass ich unserem Pfarrer Thomas Becker die stolze Summe von 5.000,- € überreichen konnte.
Vielen Dank für ihre Mithilfe
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Leider schon fast eine Tradition..._20.11.2013
...ist es geworden, dass wir den Freundeskreis Satu Mare mit Lebensmitteln beim weihnachtlichen Hilfstransport in unsere Partnerstadt Satu Mare in Rumänien unterstützen..
Auch in diesem Jahr ist wieder je eine Palette Zucker, Speiseöl und Mehl mit nach Rumänien gefahren, ein Ort mitten in Europa!
Ein großer Dank auch an die Wolfenbütteler Wirtschaftsgespräche, die den Neubau einer Küche im Internat der deutschen Schule in Satu Mare mit einer Spende von 1500,- € aus der jährlichen Keksbackaktion unterstützt haben.
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Der Tortenbastelwettbewerb zu unserem 75. Geburtstag_12.06.2013
Bei unsere großen Geburtstagsparty gab es eine tolle Tortenausstellung.
67 Kindertagesstätten und Grundschulen rund um unsere Filialen nahmen an der Bastel-Aktion teil und brachten 37 Torten in die Bäckerei. Die Kinder ließen bei der Entstehung ihrer ganz speziellen Torte ihrer Phantasie freien lauf und kreierten bunte und ausgefallene Torten. Die Jury bestand aus den Gästen der Geburtstagsfeier und so wurden insgesamt 1941 Stimmzettel abgegeben. Die Torten wurden ohne Namen ausgestellt, so konnte ein faires Abstimmen gewährleistet werden. Mit ihrer pinkfarbenen Torte konnte sich die Klasse 2a der Grundschule Am Geitelplatz den ersten Platz sichern und kann sich nun über 750 Euro für die Klassenkasse freuen.













